Fliegen lernen

Ultraleichtes Vergnügen Ob im klassischen Doppeldecker, im offenen Einfachflugzeug oder schnelles Reisen mit Kabinenkomfort: Ultraleichtfliegen ist Spaß für jede Frau und jeden Mann. Die rasante technische Entwicklung in den vergangenen 20 Jahren hat nicht nur bei Luftsportlern für viel Aufsehen gesorgt. Heute hat sich die jüngste Sparte des Luftsports etabliert. Ultraleichtflugzeuge genießen einen guten Ruf als sicheres, preiswertes und Umweltfreundliches Luftsportgerät

Was sind Ultraleitflugzeuge? Ultraleichtflugzeuge sind Luftfahrzeuge mit einer Gesamtabflugmasse von maximal 322,5 kg für Einsitzer und maximal 472,5 kg für Doppelsitzer. Es gibt zwei Arten von Ultraleichtflugzeugen: Aerodynamisch gesteuerte ULs, die sich nur noch durch ihr Gewicht, aber nicht durch ihre Handhabung oder Leistungsdaten von Motorflugzeugen unterscheiden. Gewichtsgesteuerte ULs (Trikes), die von einer Drachenfläche getragen werden.

Ist Ultraleichtfliegen gefährlich? Modernste Technologien und Materialien für den Bau von Ultraleichtflugzeugen in Verbindung mit sehr leisen und umweltfreundlichen Motoren bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Alle Ultraleichtflugzeuge sind mit einem Gesamtrettungssystem ausgestattet, das den Piloten mit seinem Flugzeug im Notfall sicher an einem Fallschirm zu Boden bringt. Durch sorgfältige Aus- und Weiterbildung der Piloten wird das Risiko minimiert. Mit der notwendigen Disziplin und dem Respekt vor der Fliegerei sind die Voraussetzungen für unfallfreies Fliegen gegeben.

Ultraleichtfliegen ist umweltfreundlich! Durch den Einsatz moderner Motoren aus der Großserie der Autoindustrie werden verbrauchs und schadstoffarme Antriebsaggregate benutzt. Sie sind mit weniger als 60 dB (A) die leisesten motorgetriebenen Luftfahrzeuge. Zum Vergleich: Ein Pkw der Golf-Klasse liefert im Stand einen Lärmpegel von ca. 85 dB(A). Somit bieten Ultraleichtflugzeuge eine zeitgemäße ökologische und ökonomische Alternative. Ultraleichtfliegen ist in Deutschland nur an dafür zugelassenen Plätzen erlaubt. Wie für alle motorgetriebenen Flugzeuge und Fluggeräte gelten das Luftverkehrsrecht und seine weiterführenden Bestimmungen.

Wer kann Fliegen? Frauen und Männer. Alt und jung. Die Ausbildung kann mit 16 begonnen, die Lizenzprüfung mit 17 abgelegt werden. Voraussetzung ist ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2.

 Wo kann man es lernen? Ausgebildet wird in den rund 100 Vereinen des DAeC und Flugschulen.Natürlich auch im Fliegerclub Bad Berka e.V. Die Ausbildung findet meist an Wochenenden statt.

Was gehört zur Ausbildung? Ohne Theorie geht nichts. Aerodynamik, Technik, Meteorologie, Navigation, Luftrecht, Verhalten in besonderen Fällen, menschliches Leistungsvermögen sind Pflichtfächer. Zur praktischen Ausbildung gehören mindestens 30 Flugstunden. Beim Wechsel von und zu anderen Lizenzen, wie beispielsweise dem Segelflug, gibt es sinnvolle Erleichterungen.

Ist ein eigenes Flugzeug nötig? Nein. Die Vereine oder Haltergemeinschaften stellen ihren Mitgliedern gegen eine relativ geringe Gebühr Flugzeuge zur Verfügung. Außerdem verchartern Flugschulen ihre Ultraleichtflugzeuge. Eine Alternative zum individuellen Flugzeugkauf bieten Haltergemeinschaften . Diese Informationen sind aus der DAeC-Broschüre "Ultraleichtfliegen" übernommen.

            

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